
Du willst schreiben — aber du weißt nicht, worüber. Oder du hast zu viele Ideen und weißt nicht, welche du nehmen sollst. Also wartest du auf die richtige Idee. Die zündende. Die, bei der du sofort weißt: Das ist es.
Leider lässt diese genialste aller Ideen auf sich warten.
Und weißt du was? Das ist nicht schlimm. Denn die Ausgangsidee für deine nächste Geschichte muss nicht perfekt sein. Sie muss nur gut genug sein, um damit anzufangen. Den Rest erledigt das Schreiben selbst.
In diesem Beitrag zeige ich dir drei Wege, wie du zu einer solchen Idee kommst: über fertige Impulse, über das, was dich persönlich beschäftigt — und über Inspirationslisten, aus denen du dir deine eigene Kombination zusammenstellen kannst.
Was dich in diesem Blogbeitrag erwartet:
- Wann vorgefertigte Schreibideen funktionieren — und wann nicht
- Wie du aus dem, was dich wirklich beschäftigt, konkrete Schreibideen entwickelst
- Wie du persönliche Themen so verfremdest, dass daraus Fiktion werden kann
- Inspirationslisten als Rohmaterial: Themen, Konflikte, Figuren, Settings, Genres
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Hej, hier schreibt Kiki
Autorin der Triathlon-Trilogie, Schreibpädagogin für Kreatives und Autobiografisches Schreiben, vor einigen Jahren nach Südschweden ausgewandert und gerne in Bewegung! Ich lebe mit meiner Familie in einem typischen roten Schwedenhaus mitten im Wald und habe den Kopf voller Geschichten. Lebensmotto: Man muss die Feste feiern, wie sie kommen 💙
Teil 1: Schreibideen aus Listen — ein absolut legitimer Weg
Manchmal möchte man einfach schreiben. Kein großes Thema, keine tiefe Bedeutung — man will nur, dass die Hand sich bewegt. Für solche Momente sind Schreibimpulse und Ideenlisten genau das Richtige.
Ich habe selbst zwei solche Ressourcen auf diesem Blog: Geschichten zum Schreiben: Ideen für deinen nächsten Text und Ideen für Geschichten: 50+ kreative Themen und Schreibimpulse. Dort findest du jede Menge Ausgangspunkte — Szenen, Figuren, Situationen — mit denen du sofort loslegen kannst.
Wer eine Schreibroutine aufbauen will, profitiert genau von diesen Impulsen. Sie nehmen dir die Entscheidung ab und geben dem Schreiben eine Richtung, ohne dass du erst lange nachdenken musst.
Manchmal will man jedoch mehr. Ich kenne das von mir selbst. Wenn ich eine Geschichte über etwas schreiben, was mir persönlich belanglos erscheint, dann fühlt sich der Text für mich öfters mal leer an und meine Schreibmotivation verflüchtigt sich. Ich kann meistens besser schreiben, wenn ich Themen wähle, mit denen ich mich identifizieren kann, bzw. die mir etwas bedeuten.
Wenn es dir auch so geht, dann helfen Schreibimpulse von außen nur begrenzt weiter. Weiter kommst du, wenn du Idee aus dem Persönlichen generierst.

Teil 2: Schreibideen aus dem Persönlichen — was dich wirklich bewegt
Es klingt banal, aber es stimmt: Die stärksten Schreibideen sitzen in dir. In den Dingen, die dich beschäftigen, die dich wütend machen, die dich nicht loslassen. In Fragen, auf die du noch keine Antwort hast. In Momenten, die du immer wieder im Kopf durchspielst.
Wer über etwas schreibt, das ihn wirklich interessiert, schreibt anders. Mit mehr Energie, mit mehr Eigenheit — und mit einer Motivation, die nicht davon abhängt, ob der Impuls gerade gut sitzt.
So findest du heraus, was dich wirklich beschäftigt
Wir machen daraus keine Wissenschaft, sondern gehen es pragmatisch an: Halte kurz inne und schreibe die folgenden Sätze zu Ende — ohne lange nachzudenken. Zur Veranschaulichung habe ich die Sätze auch selbst für mich ausgefüllt:
- Ich denke ständig darüber nach,
… meinen Job zu kündigen und den Sommer freizunehmen - Eine Frage, die mich seit Längerem nicht loslässt, lautet:
… Welche Definition von Liebe habe ich? - Was ich meinem jüngeren Ich gerne sagen würde:
…. Es ist egal, wie viel du wiegst. Es ist viel wichtig, was du mit deinem Körper alles erreichen kannst. - Etwas, das ich nie richtig verstanden habe, ist,
... wie man eine Person einfach ghosten kann, die einem mal wichtig war. - Ein Moment, in dem ich das Gefühl hatte, die Königin der Welt zu sein:
… als ich ein Stipendium für ein Jahr an einem amerikanischen College bekam. - Ich werde nie vergessen, wie es sich angefühlt hat,
… nach meinem ersten Marathon im Ziel endlich stehen bleiben zu dürfen. - Ich frage mich manchmal,
… was meine Oma zu meinem Lebensweg sagen würde, wenn sie noch leben würde. - Eine der größten Lektionen, die ich bisher in meinem Leben lernen durfte,
… bestand darin, Kontrolle abzugeben und Vertrauen zu lernen. - Eine Person aus meinem Umfeld, die mich viel gelehrt hat,
… ist meine frühere beste Freundin.
Was auch immer dabei rauskommt — hinter jedem dieser Sätze verbirgt sich eine persönliche Schreibidee, die wir im nächsten Schritt bergen werden.

Swim Away. Sportroman [Sacrifice for the Dream x Found Identity] – Teil 1 der Triathlon-Trilogie von Autorin Kiki Sieg.
Eine fesselnde Young-Adult-Story über das Risiko, alles zu verlieren – und die Chance, sich selbst neu zu finden.
Aurelie ist talentiert, diszipliniert und voller Kampfgeist – gute Voraussetzungen, um erfolgreiche Triathletin zu werden. Doch schon im ersten Wettkampf der neuen Saison merkt sie, dass es nicht nur um Zeiten und Platzierungen geht – sondern darum, herauszufinden, was wirklich in ihr steckt.
Wie viel ist sie bereit zu opfern, um ihren Traum zu leben – und wer wird sie sein, wenn der Preis zu hoch ist?
Vom persönlichen Satz zur Schreibidee
Im nächsten Schritt wählst du einen der Sätze aus. Ich entscheide mich für: Was ich meinem jüngeren Ich gerne sagen würde: Es ist egal, wie viel du wiegst. Es ist viel wichtig, was du mit deinem Körper alles erreichen kannst.
Wie du siehst ist das noch keine konkrete Schreibidee. Aber es ist ein guter Ausgangspunkt, um über die Eckpunkte einer Geschichte nachzudenken, denn offensichtlich habe ich hier eine Message, die ich gerne transportieren würde. Deshalb stelle ich mir als nächstes einige Fragen, um die mögliche Geschichte hinter diesem Ausgangspunkt aufzudecken:
- Um wen geht es hier? Um mich als weiblichen, sehr sportlichen Teenager, umgeben von dünnen Schönheitsidealen.
- Was war passiert? Ich wollte wie die „coolen“ Mädchen in meiner Schule auch das Interesse von Jungs erwecken. Habe ich aber nicht. Logische Teenager-Schlussfolgerung: Muss wohl am Gewicht / Aussehen liegen. Bin zu kantig / sportlich.
- Was befürchtete ich? Nicht dazuzugehören, ausgeschlossen zu sein, nicht gemocht zu werden.
- Was hoffte ich? Dass sich endlich jemand für mich interessieren würde, um mir von außen Bestätigung zu geben, die mir im inneren offensichtlich gefehlt hat.
- Was habe ich rückblickend ignoriert? Dass ich gleichzeitig Leistungssportlerin war und Wettkämpfe gewonnen habe, während ich Liebeskummer hatte.
- Was habe ich erst viel später verstanden: Dass es egal ist, wie viel ich wiege. Dass ich mich nicht auf der Waage messe, sondern daran, welche Leistung mein Körper vollbringen kann.
Aus diesem Ausgangspunkt könnten jetzt ganz verschiedene Geschichten entstehen — je nachdem, welchen Aspekt ich in den Vordergrund stellen möchte.
Eine autobiografische Erzählung — Ich schreibe direkt aus meiner eigenen Perspektive. Eine Szene vor dem Spiegel mit sechzehn. In der großen Pause auf dem Schulhof am Rand zu stehen. Das Gefühl nach einem gewonnenen Wettkampf, wenn der Schwarm nicht auf die Textnachricht geantwortet hat.
Eine Kurzgeschichte mit Zeitsprung — Zwei Szenen, zwanzig Jahre auseinander. Die Teenagerin vor dem Wettkampf, die sich wünscht, dünner zu sein. Die Frau, die heute denselben Körper benutzt, um einen anstrengenden Alltag zu meistern.
Das ist die Stärke dieses Ansatzes: Ein einziger ehrlicher Satz kann in verschiedene Richtungen wachsen. Du musst dich nicht sofort entscheiden, welche Geschichte du schreiben willst. Du kannst erstmal überlegen und brainstormen.
Verfremden — wenn du nicht autobiografisch schreiben möchtest
Persönliches als Ausgangspunkt für Geschichten zu nehmen, bedeutet nicht, dass du über dich selbst schreiben musst.
Du kannst die Figuren jederzeit verfremden. Das Geschlecht der Hauptperson von weiblich auf männlich wechseln. Die Handlung aus den 2000ern herausnehmen und in die Jetzt-Zeit verfrachten. Das Charaktermerkmal „Leistungssportlerin“ ins Gegenteil umkehren, also in jemanden, der unsportlich ist und noch nie an einem Wettkampf teilgenommen hat. Die Botschaft „Es ist egal, wie viel du wiegst. Es ist viel wichtig, was du mit deinem Körper alles erreichen kannst.“ bleibt weiterhin relevant.
Das ist eigentlich das, was Fiktion immer macht: Sie nimmt etwas Echtes und erzählt es neu. Und diese abgewandelte Geschichte kann weit von deinem Leben entfernt sein — solange sie von etwas kommt, das dich bewegt, wirst du dich mit ihr identifizieren können und dir wird das Schreiben viel leichter fallen.
Tipp: Wenn du beim Schreiben merkst, dass du feststeckst, kann Free Writing helfen, den Faden wieder aufzunehmen. Einfach drauflosschreiben, ohne Bremse — oft kommt dabei mehr heraus, als man erwartet.

Teil 3: Inspirationslisten — Rohmaterial zum Kombinieren
Manchmal möchte man nicht beim Persönlichen anfangen. Manchmal will man einfach etwas ausprobieren — eine neue Figur, eine fremde Welt, ein Genre, das man noch nie versucht hat.
Für solche Momente sind die folgenden Listen gedacht. Sie liefern keine fertigen Geschichten, sondern Bausteine. Nimm ein Thema aus der ersten Liste, eine Figur aus der zweiten, ein Konflikt aus der dritten — und schon hast du eine individuelle Idee für deine nächste Geschichte.
1. Universelle menschliche Themen
Das sind die Dinge, über die Menschen immer und immer wieder schreiben, weil sie jeden etwas angehen.
Verlust · Loyalität · Verrat · Scham · Sehnsucht · Schuld · Vergebung · Zugehörigkeit · Heimat · Identität · Einsamkeit · Liebe · Neid · Mut · Angst · Freiheit · Verantwortung · Abschiede · Neuanfänge · das Schweigen zwischen Menschen
Nimm einen Begriff, der dich anzieht — und frag dich, welche Figur damit kämpft.
2. Klassische Konflikte
Jede Geschichte braucht einen Konflikt. Nicht unbedingt einen super dramatischen — aber irgendetwas muss auf dem Spiel stehen. Diese Grundkonflikte funktionieren in jeder Epoche und in jedem Genre:
Mensch gegen Mensch — Zwei Figuren wollen dasselbe, oder unvereinbar Verschiedenes.
Mensch gegen sich selbst — Die Figur kämpft mit dem, was sie weiß, was sie tun müsste — und dem, was sie tatsächlich tut.
Mensch gegen Umstände — Nicht ein anderer Mensch steht ihr im Weg, sondern die Umstände selbst: Geldmangel, Krankheit, eine starre Gesellschaft, Klimawandel, Krieg, soziale Ungleichheit…
Mensch gegen Gesellschaft — Eine Figur kämpft gegen Normen, Erwartungen, Systeme.
Mensch gegen die Zeit — Zu spät, zu früh, keine Zeit mehr. Die Uhr tickt, sichtbar oder nicht.
Mensch gegen die Natur — Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn: Sturm, Krankheit, das Unbeherrschbare.
3. Figurenarchetypen
Diese Archetypen sind keine Schubladen, sondern Ausgangspunkte für Figuren, die sich während des Schreibens zu eigenen Persönlichkeiten entwickeln werden.
Die Außenseiterin — Sie passt nirgends rein, oder sie glaubt das zumindest.
Die Loyale — Sie hält, egal was kommt. Bis sie es nicht mehr tut.
Der Zauderer — Er weiß, was er tun müsste und tut es trotzdem nicht.
Die Getriebene — Immer in Bewegung. Immer beschäftigt. Wovor sie flieht, weiß sie selbst nicht genau — aber sie weiß, dass sie nicht stehen bleiben darf.
Der Beobachter — Er sieht alles, sagt nichts. Bis er doch spricht.
Die Rückkehrerin — Sie kommt zurück an einen Ort, zu einer Person, zu sich selbst. Und alles ist anders oder sie ist es.
Der Beschützer — Er würde alles geben. Die Frage ist: für wen — und warum wirklich?
Die Entwurzelte — Sie weiß nicht mehr, wohin sie gehört. Sie sucht oder hört auf zu suchen.
Der Getreue — Er glaubt an eine Person, eine Idee, ein Versprechen. Bis er herausfindet, was das wirklich bedeutet.
Die Stille — Man übersieht sie leicht, aber das ist ein Fehler.
4. Emotionale Ausgangszustände
Statt bei einem Thema oder einer Figur zu beginnen, beginnst du bei einem Gefühl. Welcher Zustand steckt in deinem nächsten Text?
Wut · Sehnsucht · Erleichterung · Scham · Erschöpfung · Aufbruch · stille Freude · Trauer · Ungläubigkeit · Zärtlichkeit · Trotz · Resignation · Vorfreude · Bitterkeit · Dankbarkeit · das dumpfe Gefühl, dass etwas nicht stimmt
Wähl ein Gefühl — und frag dich, welche Figur, in welchem Moment, genau das empfindet.
5. Settings
Ein Setting ist mehr als ein Ort. Es ist eine Stimmung, ein Versprechen an die Leserin. Diese hier tragen bereits eine Geschichte in sich:
Eine verlassene Küche kurz nach Mitternacht · ein Bahnhof, auf dem niemand mehr wartet · ein Garten im März, kurz bevor der erste Schnee taut · ein Zimmer, das jemand gerade geräumt hat · eine lange Autofahrt ohne Musik · eine Küste im November · ein Treppenhaus zwischen zwei Wohnungen · ein Marktplatz kurz vor dem Gewitter · ein Krankenhauskorridor · ein Haus, in dem man aufgewachsen ist und das jetzt jemand anderem gehört
6. Zeit und Epoche
Wann spielt deine Geschichte — und was bedeutet das für die Figuren?
Heute, in einer Stadt, die du kennst · heute Nacht · in den nächsten drei Tagen · vor fünfzig Jahren · in einer nicht genauer benannten Vergangenheit · über drei Generationen hinweg · an einem einzigen Nachmittag · kurz nach einem großen Umbruch · kurz vor einem, den die Figuren noch nicht ahnen · in einer nahen Zukunft, die der Gegenwart ähnelt · außerhalb der Zeit — in einem Raum, der keiner Epoche gehört
7. Genres
Welcher Rahmen passt zu deiner Idee?
Literarische Fiktion — Die Sprache und die Innenwelt der Figur stehen im Vordergrund. Kein Plot um des Plots willen.
Realismus — Die Welt der Geschichte ist die Welt, die wir kennen. Was passiert, könnte wirklich passieren.
Magischer Realismus — Das Ungewöhnliche geschieht — und niemand findet es sonderlich seltsam.
Historische Fiktion — Eine vergangene Epoche als Bühne deiner Geschichte.
Thriller / Spannung — Etwas steht auf dem Spiel. Die Zeit läuft.
Coming-of-Age — Eine Figur am Übergang zum Erwachsenwerden. Zwischen dem, was war, und dem, was kommt.
Familiengeschichte — Die kleinen und großen Dramen, die sich über Generationen ziehen.
Dystopie — Eine Gesellschaft, die sich in die falsche Richtung entwickelt hat. Wie weit, und welche Konsequenzen hat das?
Liebesgeschichte — Was man füreinander tut, lässt, riskiert — und ob es für ein Happy End reicht.
Kurzprosa / Flash Fiction — Eine Szene, ein Moment, eine Wendung. Alles auf wenigen Seiten. Mehr dazu findest du in meinem Beitrag über Flash Fiction schreiben.
Fazit
Du hast jetzt drei Wege, eine Schreibidee zu finden: Einen Impuls aus einer Liste nehmen. Bei dem anfangen, was dich wirklich beschäftigt. Oder Story-Bausteine kombinieren, die sich interessant anfühlen.
Vergiss nicht: Die perfekte Idee gibt es nicht — zumindest nicht vor dem Schreiben. Sie wird sich formen, sobald du anfängst. Wenn du die erste Szene schreibst und merkst, dass es sich in eine andere Richtung entwickelt als gedacht. Wenn eine Figur plötzlich etwas tut, das du nicht geplant hattest. Wenn aus dem einen Satz, den du hingeschrieben hast, ohne groß nachzudenken, plötzlich etwas richtig Gutes wird.
Denk also nicht zu lange nach und fang lieber einfach mal mit einer okayen Ideen an und schau, wie weit du damit kommst.
Weiterführende Links für dich:
Noch mehr Inspiration findest du hier auf meinem Blog:
- Geschichten zum Schreiben: Ideen für deinen nächsten Text
- Ideen für Geschichten: 50+ kreative Themen und Schreibimpulse
- Free Writing — Die beste Schreibübung, wenn dein Kopf einen Reset-Button braucht
- Schreibblockade überwinden
- Flash Fiction schreiben: So erzählst du in wenigen Worten starke Geschichten
Du liebst Sportgeschichten und möchtest wissen, wie spannende Geschichten über Mut, Freundschaft und Ziele weitergehen können? Dann schau dir gern meine Bücher an:
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Oft liegt das nicht daran, dass dir die Kreativität zum Schreiben fehlen würde. Sondern daran, dass du noch nicht die Themen gefunden hast, die dich wirklich interessieren.
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deine Kiki
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