
Wir kennen ihn alle, den Schreibtipp schlechthin: Einfach mal anfangen und drauflosschreiben. Den inneren Zensor ausschalten und schauen, was kommt.
In der Schreibpädagogik nennen wir das Freewriting. Eine Übung dazu darf eigentlich in keinem Schreibworkshop fehlen, weil sie viele Vorteile hat.
Ich möchte das Freewriting an dieser Stelle sicher nicht verteufeln. Ich weiß nur aus eigener Erfahrung: Wenn du dich hinsetzt, um eine Kurzgeschichte, ein Romankapitel oder ähnliches zu schreiben, dann bringt dich Freewriting nur bedingt weit.
Denn wenn du mit dem Anspruch lostippst, jetzt einige brauchbare Seiten zu füllen, und dabei noch gar nicht weißt, wohin die Reise eigentlich gehen soll, riskierst du zweierlei: dich komplett zu überfordern und/oder am Ende sehr viele Wörter geschrieben zu haben, die ins Nichts führen.
Wenn es dir also darum geht, etwas mit Veröffentlichungspotenzial zu schreiben, macht ein bisschen Planung vor dem Schreiben den Unterschied.
Nicht im Sinne von: Alles durchstrukturieren, bevor der erste Satz steht. Sondern eher im Sinne von: Wissen, worum es geht. Wer die Figur ist. Was auf dem Spiel steht. Und grob, wie die Geschichte aufgebaut sein soll.
Genau darum handelt dieser Beitrag — und zwar mit drei konkreten Werkzeugen, die zusammen funktionieren: den W-Fragen, einer schnellen Figuren-Skizze und der 5-Akt-Struktur, runtergebrochen auf das, was eine Kurzgeschichte wirklich braucht.
Was dich in diesem Blogbeitrag erwartet:
- Warum eine Kurzgeschichte andere Anforderungen stellt als ein Roman — und was das für deine Planung bedeutet
- Fünf W-Fragen, mit denen du den Kern deiner Geschichte findest, bevor du anfängst zu schreiben
- Drei Fragen zur Figur, die für eine Kurzgeschichte schon ausreichen können
- Die 5-Akt-Struktur — einfach erklärt, direkt auf die Kurzgeschichte angewendet
- Ein Planungs-Beispiel für eine Kurzgeschichte von mir, das alle drei Werkzeuge zeigt
PS: Du denkst, du kannst nicht schreiben? Beweis dir in 7 Tagen das Gegenteil – mit meiner kostenlosen Schreib-Challenge (klicke, um mehr zu erfahren).

Hej, hier schreibt Kiki
Autorin der Triathlon-Trilogie, Schreibpädagogin für Kreatives und Autobiografisches Schreiben, vor einigen Jahren nach Südschweden ausgewandert und gerne in Bewegung! Ich lebe mit meiner Familie in einem typischen roten Schwedenhaus mitten im Wald und habe den Kopf voller Geschichten. Lebensmotto: Man muss die Feste feiern, wie sie kommen 💙
Was eine Kurzgeschichte vom Roman unterscheidet — und warum das beim Planen wichtig ist
Ein Roman darf sich Zeit lassen. Er darf Figuren einführen, Welten aufbauen, Nebenhandlungen spinnen. Er darf den Leser:innen erst auf Seite 50 zeigen, worum es eigentlich geht.
Eine Kurzgeschichte hat diesen Luxus nicht.
Sie konzentriert sich auf einen einzigen Moment, eine Figur, einen Konflikt. Kein langes Vorgeplänkel, kein ausuferndes Worldbuilding. Die Leserin ist sofort mittendrin — oder sie ist weg.
Das klingt vielleicht erstmal nach Verzicht. Muss es aber nicht! Sieh es als Befreiung. Du musst nicht alles erzählen, du darfst das „Langweilige“ weglassen und dich direkt mitten ins Geschehen stürzen.
Und genau deshalb lohnt es sich, vor dem Schreiben kurz innezuhalten und zu klären: Was ist die Mitte des Geschehens für genau diese Kurzgeschichte?
Übrigens: Wenn dich die noch kürzere Form interessiert — Geschichten unter 1000 Wörtern, manchmal sogar unter 100 — dann lohnt sich auch ein Blick in meinen Beitrag über Flash Fiction, wo ich erkläre, was diese Form ausmacht und wie du damit anfangen kannst.

Alles beginnt mit einer Idee — aber welche taugt für eine Kurzgeschichte?
Bevor die W-Fragen, die Figur und die Struktur ins Spiel kommen, braucht es eine Idee.
Vielleicht hast du schon eine. Ein Bild, das dir nicht aus dem Kopf geht. Eine Szene, die du schon länger mit dir trägst. Ein Gefühl, das du ausdrücken möchtest. Das in einem Satz formuliert, reicht als Ausgangsidee bereits.
Wenn du dich gerade noch ideenlos fühlst, dann empfehle ich dir meine Beiträge Ideen für Geschichten und Geschichten zum Schreiben — Ideen für deinen nächsten Text. Dort findest du konkrete Impulse, von denen du dich inspirieren lassen kannst.
Was Ideen grundsätzlich angeht: Nicht jede Idee taugt für jede Textform. Eine Kurzgeschichte braucht eine Idee, die sich auf einen einzigen Moment oder eine einzige Situation herunterbrechen lässt. Wer eine Geschichte im Kopf hat, die eigentlich ein ganzes Leben erzählen will — mehrere Figuren, Jahre, Wendepunkte — hat wahrscheinlich Romanstoff vor sich. Denn das alles in eine Kurzgeschichte zu packen, könnte sportlich werden 😉
Wenn du weißt, welche Idee du ausarbeiten möchtest, geht es weiter.
Kurzgeschichte planen: So findest du den Kern mit den richtigen W-Fragen
Du hast eine Idee. Super! Ist sie schon ausgereift genug, um einige Seiten damit zu füllen?
Sprich: Weißt du, worum es wirklich geht — wer die Figur ist, was sie will, was ihr im Weg steht?
Die W-Fragen kennen wir wahrscheinlich alle noch aus dem Deutschunterricht. Wer, was, wann, wo, warum — als Werkzeug, um einen Text zu analysieren oder eine Nachricht zu strukturieren. Hier funktionieren sie anders: nicht um etwas zu analysieren, sondern um eine Geschichte überhaupt erst zu finden. Fünf gezielte Fragen, die dir helfen, den Kern deiner Kurzgeschichte zu klären, bevor du den ersten Satz schreibst.

Swim Away. Sportroman [Sacrifice for the Dream x Found Identity] – Teil 1 der Triathlon-Trilogie von Autorin Kiki Sieg.
Eine fesselnde Young-Adult-Story über das Risiko, alles zu verlieren – und die Chance, sich selbst neu zu finden.
Aurelie ist talentiert, diszipliniert und voller Kampfgeist – gute Voraussetzungen, um erfolgreiche Triathletin zu werden. Doch schon im ersten Wettkampf der neuen Saison merkt sie, dass es nicht nur um Zeiten und Platzierungen geht – sondern darum, herauszufinden, was wirklich in ihr steckt.
Wie viel ist sie bereit zu opfern, um ihren Traum zu leben – und wer wird sie sein, wenn der Preis zu hoch ist?
Die 5 W-Fragen für deine Kurzgeschichte
Wer?
Wer ist die Hauptfigur? Nicht ihr vollständiger Lebenslauf inklusive psychologischem Charakterprofil, sondern das, was für die Kurzgeschichte relevant ist. Im nächsten Abschnitt geht es übrigens auch nochmal um die Figur, weil sie so wichtig ist.
Was will sie?
Was will die Figur in dieser Geschichte — konkret, jetzt, in dieser Situation? Ein Ziel, ein Wunsch, eine Erwartung. Je klarer das ist, desto leichter entsteht Spannung (und desto leichter fällt dir das Schreiben).
Was steht ihr im Weg?
Das ist der Kern jeder Geschichte. Ohne Hindernis gibt es keinen Konflikt. Und ohne Konflikt gibt es keine Geschichte — nur eine Aneinanderreihung von Ereignissen.
Was verändert sich?
Der Grund, warum du die Geschichte überhaupt schreibst: Irgendwo muss sich etwas bewegen, verändern, entwickeln. Das kann eine äußere Situation sein, eine innere Erkenntnis, eine Stimmung, die kippt. Auch kleine Veränderungen zählen.
Wie endet es?
Offenes oder geschlossenes Ende — das ist Geschmackssache und hängt von der Geschichte ab. Aber du solltest wissen, in welche Richtung das Ende geht (und was du damit vermitteln möchtest), bevor du anfängst zu schreiben.
Diese fünf Fragen in ein, zwei Sätzen pro Punkt zu beantworten dauert vielleicht 15 Minuten. Aber sie ersparen dir das Gefühl, nach kurzer Zeit festzustecken und nicht mehr zu wissen, warum du diese Geschichte überhaupt angefangen hast.
Die Figur in der Kurzgeschichte — wie du sie greifbar (genug) machst
Eine Figur, die einem egal ist und der man nichts abnimmt, lässt einen kalt. Egal wie gut die Idee hinter der Story sein mag.
Das bedeutet wie oben bereits erwähnt nicht, dass du für eine Kurzgeschichte eine seitenlange Charakterstudie brauchst. Aber du brauchst genug, damit die Leserin versteht, wer diese Person ist — und warum es eine Rolle spielt, was mit ihr passiert.
Die W-Fragen haben dir schon geholfen, den Konflikt und die Richtung der Geschichte zu klären. Jetzt geht es um die Figur selbst. Und hier lohnt es sich, eine Ebene tiefer zu gehen.
Drei Fragen, die deiner Figur Tiefe verleihen
Was tut diese Figur, wenn niemand zuschaut? Nicht: Was ist sie für ein Mensch — sondern: Was macht sie konkret, wenn keine Erwartung auf ihr lastet? Eine Gewohnheit, ein Ritual, ein kleiner Tick. Etwas, das nur sie tut. Oft verrät genau das mehr über eine Figur als jede Beschreibung.
Wie zeigt sich ihr Inneres im Außen — in einer Geste, einer Gewohnheit, einem Detail? Alles, was eine Figur innerlich bewegt, muss irgendwo im Außen sichtbar werden. In dem, was sie tut, sagt, vermeidet oder nicht sagt. Erst dann wird es für die Leserin spürbar.
Nicht: „Sie war nervös.“ Sondern: „Mit einem schnellen Blick in den Spiegel kontrollierte sie das Ausmaß ihrer Schweißflecken im Achselbereich.“
Nicht: „Er mochte sie nicht.“ Sondern: „Er verschränkte die Arme vor der Brust und vermied Blickkontakt.“
Das ist der Unterschied zwischen Beschreiben und Zeigen, auch bekannt als „Show don’t tell„. Und in einer Kurzgeschichte, wo jedes Wort zählt, ist Zeigen fast immer die stärkere Wahl.
Was würde diese Figur in dieser Situation niemals tun? Die Umkehrung hilft oft mehr als die direkte Frage. Was eine Figur verweigert, vermeidet oder unter keinen Umständen tun würde — das verrät genauso viel wie das, was sie tut. Und es macht sie unverwechselbar.
Wenn du Figuren systematisch entwickeln möchtest — mit mehr Tiefe und konkreten Übungen — findest du in meinem Beitrag Charaktere entwerfen eine ausführliche Anleitung dazu. Und wenn du dich nochmal intensiver mit der Grundregel „Show don’t tell“ beschäftigen möchtest, kannst du hier mehr dazu lesen: Show, don’t tell – Wie du deine Leser:innen mitten ins Herz deiner Geschichte katapultierst.

Die 5-Akt-Struktur für deine Kurzgeschichte — einfach erklärt
Gustav Freytag hat die 5-Akt-Struktur im 19. Jahrhundert für das klassische Drama entwickelt. Klingt direkt wieder nach Schule, oder? Nicht ganz, denn hier handelt es sich nicht nur um trockene Theorie, sondern um etwas, was man äußerst hilfreich aufs Planen einer Geschichte anwenden kann.
Denn die fünf Akte beschreiben im Grunde das, was jede funktionierende Geschichte braucht — egal ob Roman, Kurzgeschichte oder Film.
Die 5 Akte im Überblick
Akt 1: Exposition
Die Figur und ihre Situation werden eingeführt. In einer Kurzgeschichte darf das ein einziger Satz sein. Kein langes Aufwärmen — direkt rein in die Welt der Geschichte.
Akt 2: Steigende Handlung
Der Konflikt entwickelt sich. Die Spannung wächst. Die Figur will etwas, aber irgendetwas steht ihr im Weg — und das wird spürbar.
Akt 3: Höhepunkt
Der entscheidende Moment. Alles kippt hier. Das ist die Stelle, auf die die ganze Geschichte zuläuft.
Akt 4: Fallende Handlung
Die Reaktion auf den Höhepunkt. Was passiert nach dem entscheidenden Moment? Wie geht die Figur damit um?
Akt 5: Auflösung
Das Ende — offen oder geschlossen. Aber etwas hat sich verändert. Die Geschichte kommt zur Ruhe.
Was die 5-Akt-Struktur in der Kurzgeschichte anders macht als im Roman
Im Roman hat jeder dieser Akte Raum. Akt 2 kann hundert Seiten füllen. Akt 4 mehrere Kapitel.
In einer Kurzgeschichte ist das anders. Akt 1 kann ein Satz sein. Akt 4 und 5 können ineinander fallen. Und der Höhepunkt in Akt 3 — das ist oft der einzige Moment, auf den alles zuläuft.
Die 5-Akt-Struktur ist also kein Korsett, das du stur ausfüllst. Sie ist ein Gerüst, das dir hilft zu verstehen, wo deine Geschichte gerade steht — und was noch fehlt.
Von der Idee zur Struktur — ein Planungs-Beispiel von mir
So sieht das Zusammenspiel der drei Werkzeuge konkret aus:
Die Idee für dieses Beispiel stammt aus einem anderen Beitrag auf diesem Blog — dort habe ich beschrieben, wie man aus persönlichen Gedanken und Fragen Schreibideen entwickelt. Eine davon lautete: Was würde meine Oma zu meinem Lebensweg sagen, wenn sie noch leben würde? Daraus habe ich weitergesponnen — fiktional, nicht autobiografisch.
Die Idee in einem Satz: Eine erschöpfte Mutter sitzt im Kinderzimmer auf dem Boden, will nur einen Moment Stille — und bekommt stattdessen Besuch von ihrer verstorbenen Oma.
Im Folgenden siehst du meine Notizen zu allen Punkten – nicht überarbeitet oder schön frisiert, sondern genauso, wie ich sie aufgeschrieben habe.
W-Fragen
Wer? –> Millennial-Mutter mit Kleinkindern, vom Hausfrauen-Dasein müde und geschaffen, hat komplett ihre Vision fürs Leben verloren. Sitzt ernüchtert und geschlagen im unordentlichen Kinderzimmer auf dem Boden. Trägt Kette mit ihrem Namen drauf, hat sie von ihrer Oma zur Geburt geschenkt bekommen.
Was will sie? –> Was sie will: eine Pause vom Alltag. Aber das spielt keine Rolle, weil sie muss aufräumen, dann kochen, dann spielen, dann die Kinder ins Bett bringen. Sie will einen Moment lang nicht antworten müssen oder berührt werden. Sie will einen Moment durchatmen. Sie will, dass der Druck einen Moment von ihr abfällt.
Was steht ihr im Weg? –> überlastetes Nervensystem (das ist nicht konkret), Ausgleich zum Mamaalltag, Entlastung durch Familie… alles nicht konkret…. steht sie sich selbst im Weg? Ist es ihre Einstellung? Kann sie keine Grenzen ziehen?…. hm, ich weiß es noch nicht.
Was verändert sich? –> Kind nimmt ihre Kette in die Hand, fängt an, Fragen zu stellen, Millennial-Mutter beginnt von ihrer Oma zu erzählen. Hm, ab hier müsste die Mutter vielleicht müde werden, sodass Traum und Wirklichkeit verschwimmen und ihr ihre Oma dann vielleicht im Traum erscheint
Anmerkung: Wie du siehst, bin ich eher laut am überlegen, als mich am festlegen. Es ist gut, sich potenziell Gedanken zu machen, aber ich weiß auch, dass es sich beim Schreiben noch anders entwickeln kann. Deswegen mache ich mir keine Druck, wenn ich noch keine perfekte Antwort auf die Frage habe.
Wie endet es? –> Mutter bekommt die kurze Pause, die sie sich gewünscht hat. Wie, weiß ich noch nicht.
Figur
Was tut diese Figur, wenn niemand zuschaut? –> Schokolade essen, unnötig durchs Handy scrollen, ihren Ex und seine neue Flamme stalken, an die Decke starren
Wie zeigt sich ihr Inneres im Außen — in einer Geste, einer Gewohnheit, einem Detail? –> hat seit Wochen einen unangetasteten Roman auf dem Nachttisch liegen, spielt mit ihrer Namenskette, wenn sie angespannt ist, trägt seit vier Tagen denselben Dutt, vermeidet den Blick in den Spiegel.
Was würde diese Figur in dieser Situation niemals tun? –> sich der Verantwortung entziehen, ihre eigenen Bedürfnisse priorisieren, nach Hilfe fragen.
Die 5 Akte
Akt 1: Exposition
Eines der Kinder fragt nach der Kette, die die Mutter um den Hals trägt.
Akt 2: Steigende Handlung
Kind stellt immer weiter fragen zur Ketter und der Oma der Mutter, immer dieselben, Mutter will eigentlich gerade gar nicht reden, antwortet gequält, denkt gleichzeitig an alle To-Dos, die heute noch anstehen, was sie sonst noch beschäftigt, usw. Denkt gleichzeitig über ihren Lebensweg nach und wann sie wohl falsch abgebogen ist.
Akt 3: Höhepunkt
Ihre Oma erscheint ihr, im Traum oder wie auch immer, kommentiert ihren inneren Monolog auf eine Art und Weise, die die Mutter nicht erwartet hat (keine Ahnung, was das sein soll, aber ok).
Akt 4: Fallende Handlung
Mutter ist verblüfft. Wird still, auch innerlich. Sogar ihr Kind hört auf zu reden.
Akt 5: Auflösung
Weiß ich noch nicht.
Was dieses Planungs-Beispiel zeigt: Man muss nicht alle Antworten haben, bevor man anfängt. Manche Fragen bleiben offen — und das ist kein Versagen, sondern Teil des Prozesses. Wichtig ist, dass der Kern steht: Wer die Figur ist, was sie will, und wohin die Geschichte grob führt. Den Rest findet man beim Schreiben.
Kurzgeschichte schreiben, bzw. planen — jetzt bist du dran
Beantworte die fünf W-Fragen für eine Idee, die dir gerade im Kopf herumschwirrt. Skizziere die Figur mit drei Sätzen. Und ordne die Geschichte grob den fünf Akten zu — was passiert wo?
Danach weißt du, wohin die Geschichte führen soll. Und dann kannst du anfangen zu schreiben.
Fazit: Such dir einen Satzanfang aus und fang an
Eine Kurzgeschichte zu planen bedeutet nicht, die Spontaneität rauszunehmen. Es bedeutet, sich selbst eine Richtung zu geben — damit das Schreiben leichter wird, nicht schwerer. Und damit du nach zwei Seiten noch weißt, warum du angefangen hast.
Wer jetzt eine Idee im Kopf hat: Raus damit aufs Papier. Deine Geschichte wartet nicht darauf, dass du bereit bist. Sie wartet darauf, dass du anfängst.
Weiterführende Links für dich:
Noch mehr Inspiration findest du hier auf meinem Blog:
- Flash Fiction schreiben: So erzählst du starke Geschichten in wenigen Worten
- Charaktere entwerfen: So entwickelst du Figuren, die in Erinnerung bleiben
- Spannend schreiben: 30+ Techniken für fesselnde Geschichten
- Kreatives Schreiben anfangen: Tipps für den Einstieg
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deine Kiki
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